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Sternsinger in St. Aegidius und St. Antonius

Schneeflocken und Könige

Bei Bilderbuchwetter waren Kinder- und eine Erwachsene in St. Aegidius und St. Antonius unterwegs, um den christlichen Jahres-Segen an die Türen der Menschen zu tragen. Schneeflocken in der Luft und Könige vor der Tür – besser geht’s nicht. Das rührte manchen zu Tränen. Auch für die Kinder war es in den Strassen mit frischem Schnee eine besondere Stimmung.

In St. Antonius landeten dabei 3000 Euro und in St. Aegidius 9000 Euro in die Sammelbüchsen.  Zusammen ergibt das wieder einmal einen sehr guten fünfstelligen Betrag, 12.000 Euro, der auf das Konto des Kindermissionswerkes in Aachen überwiesen werden kann.

Damit wird Kindern auf der Welt Zugang zu Bildung und zu menschenwürdigen Lebensverhältnissen verholfen. Allen Eltern, Kindern, Begleitern, Helfern und Spendern gilt ein herzliches Dankeschön.

 

O-Töne zur Aktion- Kinder, die in diesem Jahr dabei waren, erzählen, was für Sie die Aktion besonders macht.

Emil: Als wir an einer Tür standen, hat eine Mutter erst gesagt, wir sollen wir warten, bis ihre Tochter da ist. Und dann sollten wir noch warten bis die Oma aufgemacht hat. Dann haben wir für alle zusammen gesungen, das war richtig schön.

Lasse: Ich finde es ziemlich interessant, was sich hinter den Türen verbirgt. Man weiß ja nie, wer auf macht.

Fiete: Wir machen jede Menge Spaß zwischendurch, z.B. Schnee essen.

Jan: Es macht Spaß, in einer Gruppe mit anderen zusammen zu sein.

Emma: Wir waren richtig kalt und nass, weil es so geschneit hat. Und dann hat uns eine Familie einen warmen Kakao angeboten und wir könnten uns zwischendurch aufwärmen. Das war super.

Stina: Das fand ich auch am besten. Ich hatte einen Schrittzähler dabei, Abends waren es 17.727 Schritte!

Felix: Ich fand es super, dass fast alle die Tür aufgemacht haben und die Leute so nett zu uns waren.

Greta (Organsatorin in Lintel und auch selbst Sternsingerin): Ich hab von einem LKW Fahrer einen Glückskeks bekommen, das war witzig!

Tom: Viele Leute haben sich total gefreut, wir hier in den letzten Jahren keine Sternsinger waren. Jetzt klingen wir wieder an und die Leute freuen sich richtig.

Phil: Dass man richtig viel Geld sammeln kann und damit helfen kann.

Lara: Ich finde schön, dass man anderen Kindern in anderen Ländern helfen kann. Zum Beispiel Kindern, die nicht in die Schule gehen können, weil sie arbeiten müssen.

Isabell: Ich freue mich, dass ich anderen helfen kann, nur indem ich von Haus zu Haus gehe.