„Superwoman“ hatte die Frauengemeinschaft von St. Pius ihre diesjährige Mädchensitzung betitelt und so drehte sich ein Großteil des Programms um die moderne Frau und um das Miteinander von Männlein und Weiblein. Durch das Programm führte in altbewährter Weise Hildegard Baumhus. Insbesondere der erste Teil vor dem Abendessen war geprägt von Tanzeinlagen der KG Helü, der Begrüßung des Kinderprinzenpaares und des Stadtprinzenpaares Hans-Peter und Britta Dippong. Die aktiven Frauen begannen das kurzweilige Programm mit einem gemeinsamen Tanz, bevor sie als Darstellerinnen der Sketche oder als flotte Bedienungen weiter im Einsatz waren.
Büttenreden von Diakon Tom Huneke und Susanne Hartmann sorgten für Heiterkeit. Ebenso die kurzen gespielten Witze, die die kleine Theatergruppe für den Frauenkarneval einstudiert hatte. Da ging es um den Besuch beim Arzt, der als Dr. Abdul (Pastor Rüdiger Rasche) doch lieber der smarten Tochter (Marion Zopp) eine orientalische Brustmassage verabreichen wollte, als ihrer alten Mutter (Ilona Bals) die Lunge abzuhören. Heike Effertz und Marion Zopp machten es sich in einem Ausstellungbett im Möbelhaus gemütlich und stritten darüber, wer sich dick macht wie ein Walross und wer denn wohl auf der linken Seite schlafen darf. In Bedrängnis kam die Lehrerin (Martina Belmann), die mit ihren Schülern Sexualkunde auf dem Lehrplan stehen hatte. Die vorlauten Kinder (Ilona Bals, Marion Zopp, Betty Hiltscher und Heike Effertz) brachten sie mit altklugen Fragen fast um den Verstand.
Susanne Hartmann berichtete in der Bütt davon, was sie doch wohl für eine Powerfrau sei zwischen Wäsche und Weihrauch. „Ich bin die Frau für jeden Fall, Multitalent und zu finden überall“, beschrieb sie sich und meinte ferner, dass die Kirche eh erst wieder gesund wird, wenn die Frauen endlich mitmischen dürfen und zwar „charmant und nicht nur im Ehrenamt“.
Zum wiederholten Male waren die Gastakteure Herta Brömmelken (Monika Kaufmann) und Waltraud Pläsken (Karin Masmeier) zu Gast, die immer wieder versuchen, äußerlich attraktiv zu bleiben. Das gelang der grazilen Waltraud mit einem hautengen Kleid im Tigerlook und beim Anziehen der etwas engen Pumps war ihr sogleich Prinz Hans-Peter Dippong gerne behilflich, was ihr durchaus schmeichelte.
Ziemlich pünktlich um 20.30 Uhr wurde das große Finale eingeläutet, denn die Frauen wollten den Rest des Abends einfach nur feiern. Zu Kölsche Lieder, Rock, Pop und Schlagern wurde bis nach Mitternacht noch ausgiebig mit DJ Dennis gefeiert. Die meisten der 140 Frauen hatten sich passend zum Thema schrill und bunt verkleidet.