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Dreikönigstreffen in Langenberg

Danke sagen und die Geselligkeit pflegen

Zu einer schönen Tradition geworden ist in Langenberg das Dreikönigstreffen der Kirchengemeinde St. Lambertus, bei dem den Menschen gedankt wird, die sich in unterschiedlichster Form ehrenamtlich für das Wohl der Gemeinde eingesetzt haben. Erstmals fand dieses Treffen auf Anregung des neuen Pfarrgemeinderates in der Lambertuskirche statt und „es war sehr besonders“, betonte Gemeindereferentin Claudia Becker. „Wenn ich in Eure Gesichter sehe, spüre ich genau das: Herzblut, Leidenschaft, Streitkultur und den festen Willen, gemeinsam Kirche vor Ort zu gestalten“, meinte Pastor Olaf Loer anerkennend in seiner Begrüßungsrede. Claudia Becker fügte hinzu: „Ohne euch alle wäre diese Kirchengemeinde nicht das, was sie ist. Trotz schwieriger Zeiten ohne Lambertushaus ist der Geist von St. Lambertus immer noch spürbar.“

Besonders gedankt wurde Beate Roth und Georg Linnenbrink. Beide haben als Vorsitzende einen unermüdlichen Einsatz gezeigt. Ob im Vorstand des Pfarrgemeinderates, im PGR selbst, im Pastoralverbundsrat, in Gremien auf Dekanats- oder sogar auf Bistumsebene und in der Gemeinde. Ihre Begeisterung und kluger Blick auf das große Ganze hätten die Zukunft der Kirche in dieser Gemeinde mitgestaltet, waren sich Becker und Loer einig. Beide möchten sich auch weiterhin freiwillig engagieren und beispielsweise die inzwischen etablierten Wortgottesfeiern leiten. Abschied genommen wurde zudem von vielen weiteren Personen, die in Gremien tätig waren. Manuela Schuck, Britta Schnieder, Anne Bromann, Lukas Kaschel, Martin Kaschel, Luca Brinkhaus, Johannes Braun, Dominik Haselkamp. „Ihr habt Spuren hinterlassen, die bleiben“, dankte Loer.

privat Nach einem feierlichen Gottesdienst mit dem Gospelchor Rejoice und der Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder des Pfarrgemeinderates traten die Kirchenmäuse auf, die jedes Jahr zum Dreikönigstag aus dem Nähkästchen plaudern. Da ging es um den erkrankten Pfarrdechant Edeler, der nu privat n von Thomas Hengstebeck vertreten wird und es kam die Frage auf, ob Loer nun womöglich auch eine Soutane tragen muss, wie es der Kollege aus Rheda gerne anzieht? Die neue Sitzgestaltung in der Lambertuskirche, bei der zu Weihnachten immer ordentlich Bänke von links nach rechts geschoben werden müssen, der anstehende Umbau der Kirche, die gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde, die Zuverlässigkeit von Diakon Karl-Heinz Klaus, der trotz Ruhestand nun doch wieder sehr aktiv ist, um Olaf zu unterstützen und viele weitere Themen hatten die Kirchenmäuse im Laufe des letzten Jahres aufgeschnappt und kabarettistisch zur Freude der Anwesenden verpackt.

Bei Pizza und Getränken ging es gesellig zu in der hübsch illuminierten Kirche und es konnte schon mal getestet werden, wie sie sich als Gemeindezentrum anfühlt.